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Phnom Penh

Phnom Penh ist mit etwa 2 Mio. Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Kambodschas.

Die Hauptstadt des Königreiches ist nicht mit anderen glitzernden Metropolen Asiens zu vergleichen wie etwa Bangkok oder Saigon, hier geht es entspannter zu. Dennoch, die einstige „Perle Asiens” gilt als Boomtown und erobert sich alten Glanz zurück.

Phnom Penh, der „Hügel Penh” liegt an der Kreuzung von vier Flüssen. Hier treffen Mekong, die zwei Bassak-Flüsse und der Tonle Sap zusammen. Letzterer ändert während der Regenzeit seine Richtung und fließt in den Tonle Sap-See zurück, ein weltweit einmaliger Vorgang. Die Stadt wurde 1422 vom letzten König des Angkor-Reiches errichtet, doch erst seit die Franzosen 1866 den Regierungssitz dauerhaft dorthin verlegten, begann sich Phnom Penh vom Dorf zur Stadt zu entwickeln. Die Spuren der französischen Kolonialzeit sind bis heute erkennbar.

Die goldene Zeit der Stadt beginnt in den 1920er Jahren und währt kein halbes Jahrhundert. Ende der 1960er Jahre wird das Land zum Spielball im Vietnamkrieg, in dieser Zeit entstehen die Roten Khmer, die das Land von 1975 bis 1979 mit einem Blutrausch ohnegleichen überziehen. Phnom Penh wird Schauplatz eines unfassbaren Terrors und zu einer Geisterstadt mit Folterlagern.

Heute ist ein Besuch der „Killing Fields” von Choeung Ek, etwas außerhalb Phnom Penhs gelegen, Bestandteil jeder geschichtsträchtigen Stadtbesichtigung. Keine vier Jahrzehnte nach diesem Alptraum ist in Kambodscha, in Phnom Penh „Normalität” eingekehrt. Das Stadtbild wird von ungezählten Tuk-Tuks, Velo-Rikschas und einer halben Mio. Motorräder bestimmt, die Riverside ist belebter Magnet für Einheimische und Touristen gleichermaßen und auf dem weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten russischen Markt (Phsar Toul Tom Poung) geht es bunt zu. Phnom Penh ist wieder da.

Darf es noch etwas mehr Kambodscha sein?

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