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Battambang

Die fruchtbare Provinz gilt als die „Reisschüssel” des Landes und war zu Zeiten Angkors recht wohlhabend.

Der Landstrich ist jedoch erst spät an das heutige Kambodscha gefallen: 1867, als Resultat des Konfliktes der dritten französischen Republik mit dem damaligen Siam, 20 Jahre vor der Gründung der französischen „Union Indochinoise”.

Von den Städten der Provinz ist einzig die Hauptstadt einen Besuch wert, besonders, wenn man zwischen Siem Reap und Phnom Penh mit dem Boot unterwegs ist. Von Battambang aus sind die ländlichen Sehenswürdigkeiten recht gut zu erreichen. 10 Kilometer nordwestlich findet sich Wat Ek, ein Kloster mit einem Tempel aus der Angkor-Zeit, der lange als einer der schönsten galt. 25 Kilometer entfernt im Süden liegt Phnom Banan, ein Berg mit einem Angkor-Tempel aus dem 10. Jahrhundert. Vom Gipfel des Phnom Sampeou aus, einem Solitär westlich von Battambang, hat man einen schönen Ausblick auf die Ebene rund um die Provinzhauptstadt.

Dem Stausee südlich von Battambang, dem Kamping Poy, sieht man seine Geschichte heute nicht mehr an. Zur Zeit der Roten Khmer haben dort Zehntausende unter unmenschlichen Bedingungen einen acht Kilometer langen Damm aufgeschüttet, der Teil eines riesigen Bewässerungsprojektes werden sollte, um auch während der Trockenzeit Reis ernten zu können. Heute ist der entstandene See, der zu großen Teilen mit Lotus bewachsen ist, ein beliebtes Ausflugsziel. Die umliegende Region ist übrigens eine der wenigen in Kambodscha, in der zwei Reisernten im Jahr möglich sind.

Und falls Sie unterwegs Rebstöcke sehen, haben Sie richtig gesehen: In Battambang wird Wein angebaut.

Darf es noch etwas Kambodscha sein?

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