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Preah Vihear

Die noch recht ursprüngliche Nordprovinz ist touristisch kaum erschlossen und für ihre weitläufigen Tempelanlagen Preah Vihear, Koh Ker und Preah Khan of Kampong Svay bekannt.

Wie an der gesamten Grenze zu Thailand gab es auch hier ausdauernde Streitigkeiten über den Grenzverlauf. Zuletzt hatte der Internationale Gerichtshof in Den Haag 2013 entschieden, dass die Region um die Tempelanlage Prasat Preah Vihear zu Kambodscha gehört. Der Konflikt um die Anlage steht exemplarisch für die jahrhunderte alte Rivalität der beiden Nachbarstaaten, in der lange die Khmer die Oberhand hatten. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Einfluss der französischen Kolonialmacht sowie die sich daraus ergebenden wechselnden Koalitionen in den kriegerischen Auseinandersetzungen.

Temple of Preah Vihear © UNESCO
Temple of Preah Vihear Copyright: © UNESCO Author: Phnom Penh Office World Heritage Properties http://whc.unesco.org/en/documents/129339 Reusing this document Read the License: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 IGO

Der Hindutempel, von den Khmer im 10. bis 12. Jahrhundert erbaut, steht auf dem Felshügel Pey Tadi in den Dongrek-Bergen und wurde 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Der Tempel, ein Schlüsselbauwerk des Khmer-Reiches, bietet einen wunderbaren Ausblick in die südliche Ebene. Aufgrund seiner langen Bauzeit sind verschiedene architektonische Stile in das Bauwerk eingegangen, zudem ist er nicht wie üblich nach Osten ausgerichtet, sondern an einer Nord-Süd-Achse.

Darf es noch etwas Kambodscha sein?

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