Phou Khao Khouay und Nam Kading

Beide Nationalparks liegen mitten im Herz von Laos, wobei der raue bergige Nam Kading, der Länge nach vom gleichnamigen Fluss geteilt wird.

Der waldreiche Nam Kading mit seinen felsigen Schluchten und dem 1.514 Meter hohen Phou Pa Paek gilt als vergleichsweise unzugänglich und weist, wie viele Gebiete in Laos, einen beachtlichen Artenreichtum auf. Allerdings bedrohen auch hier wie mittlerweile so häufig geplante Staudämme die Biosphäre. Eine Bootstour auf dem Fluss bleibt jedoch auch weiterhin ein unvergessliches Erlebnis.

Der Phou Hin Poun-Nationalpark (vormals Khammouane Limestone) ist Habitat für eine ganze Reihe von seltenen und neu entdeckten Arten. Beispielsweise der Laotischen Felsenratte, die erst 2005 entdeckt wurde und der einzige heutige Vertreter der Familie der Diatomyidae ist, deren übrige Vertreter seit elf Millionen Jahren ausgestorben sind. Die Vegetation wurde vom tropischen Savannenklima geformt, es wird vermutet, dass über die Hälfte des Gebietes vulkanischen Ursprungs ist. Des weiteren sind dort der Indische Elefant sowie der Indonesische Tiger heimisch. Die surreale Karstlandschaft ist ein Paradies für Outdoor-Freunde, die von Thakhek aus Touren unternehmen können. Dabei lohnt sich besonders ein Besuch der Tham Kong Lo-Höhle, durch die über etwa sieben Kilometer der unterirdische Nam Hinboun verläuft.

Darf es noch etwas mehr Laos sein?

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